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    <ops:meta name="elapsed-time" value="101"/><ftxt:fulltext-documents xmlns="http://www.epo.org/fulltext" xmlns:ftxt="http://www.epo.org/fulltext"><ftxt:fulltext-document system="ops.epo.org" fulltext-format="text-only"><bibliographic-data><publication-reference data-format="docdb"><document-id><country>WO</country><doc-number>2006094475</doc-number><kind>A1</kind></document-id></publication-reference></bibliographic-data><description lang="DE"><p>[0001]     Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren Beschreibung</p><p>[0002]    Stand der Technik</p><p>[0003]    Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren wie Rohw&#252;rste, Br&#252;hw&#252;rste, Kochw&#252;rste oder Kochstreichw&#252;rste gem&#228;ss dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie Wurstwaren gem&#228;ss dem Oberbegriff von Anspruch 29. Wurstwaren (W&#252;rste und wurstartige Erzeugnisse) im herk&#246;mmlichen Sinn sind bestimmte, unter Verwendung von geschmackgebenden und/oder technologisch begr&#252;ndeten Zutaten zubereitete schnittfeste oder streichf&#228;hige Gemenge aus zerkleinertem Fleisch, Fettgewebe sowie sortenbezogen teilweise auch aus Innereien sowie bei besonderen Erzeugnissen auch aus sonstigen Tierk&#246;rperteilen. Unter Fleisch werden nach der Definition in den Leits&#228;tzen f&#252;r Fleisch und Fleischerzeugnisse &quot;alle Teile von geschlachteten oder erlegten warmbl&#252;tigen Tieren, die zum Genuss f&#252;r Menschen bestimmt sind&quot;. Nach dieser Definition fallen z. B. auch Knochen und Innereien unter den Begriff &quot;Fleisch&quot;.</p><p>[0004]    Bei der gewerbsm&#228;ssigen Herstellung von Wurstwaren ist &quot;Fleisch&quot; nur Skelettmuskulatur mit anhaftendem oder eingelagertem Fettund Bindegewebe sowie eingelagerten Lymphknoten, Nerven, Gef&#228;ssen und Schweinespeicheldr&#252;sen. Bei einigen Fleischerzeugnissen schliesst &quot;Fleisch&quot; auch einen gewissen Anteil an eingewachsenen Knochen und Knorpeln ein, bei &quot;Schweinefleisch&quot; auch die Schwarte. Beim Einsatz von Schweinefleisch f&#252;r Wurstprodukte lassen sich je nach Zerlegung die folgenden Fleischarten unterscheiden:</p><p>[0005]    &lt;-&gt; Schweinskopf,</p><p>[0006]    &lt;-&gt; Schweinsbacke,</p><p>[0007]    - Schweinenacken, &lt;-&gt; Brust oder Dicke Rippe, &lt;-&gt; Stielkotelett,</p><p>[0008]    &lt;-&gt; Lendenkotelett, - Filet,</p><p>[0009]    &lt;-&gt; Schweinebauch (Sch&#228;lrippe und Bauchfleisch), &lt;-&gt; Schweineschulter (Vorderschinken),</p><p>[0010]    &lt;-&gt; Schinken oder Schlegel (Oberschale, Unterschale und Nuss),</p><p>[0011]    &lt;-&gt; Eisbein oder Stelze und</p><p>[0012]    &lt;-&gt; Schweinsfuss.</p><p>[0013]    Mit Ausnahme des Filets werden aus allen genannten K&#246;rperteilen des Schweins Wurstwaren hergestellt, wobei die Fraktionen in unterschiedlichen</p><p>[0014]    Verh&#228;ltnissen gemischt werden. Dabei ist das Muskelfleisch je nach K&#246;rperteil mit mehr oder weniger Fett durchzogen.</p><p>[0015]    Bei W&#252;rsten unterscheidet man generell Rohw&#252;rste, Br&#252;hw&#252;rste und Kochw&#252;rste. Wurstwaren gelangen ger&#228;uchert oder unger&#228;uchert in H&#252;llen oder Beh&#228;ltnissen oder auch ohne H&#252;llen in den Verkehr.</p><p>[0016]    &quot;Rohw&#252;rste&quot; wie z.B. Salami oder Cervelatwurst sind in der Regel umger&#246;tete, ungek&#252;hlt (&#252;ber + 10 &lt;0&gt;C) lagerf&#228;hige, in der Regel roh zum Verzehr gelangende Wurstwaren, die streichf&#228;hig oder nach einer mit Austrocknung verbundenen Reifung schnittfest geworden sind. Zucker wird in einer Menge von nicht mehr als 2 % zugesetzt.</p><p>[0017]    &quot;Kochw&#252;rste&quot; wie z.B. Leberwurst sind hitzebehandelte Wurstwaren, die vorwiegend aus gekochtem Ausgangsmaterial hergestellt werden. Nur beim Llberwiegen von Blut, Leber und Fettgewebe kann der Anteil an rohem Ausgangsmaterial vorherrschen. Kochw&#252;rste sind in der Regel nur im erkalteten Zustand schnittf&#228;hig.</p><p>[0018]    &quot;Br&#252;hw&#252;rste&quot; wie z.B. Wiener oder Lyoner sind durch Br&#252;hen, Backen, Braten oder auf andere Weise hitzebehandelte Wurstwaren, bei denen zerkleinertes rohes Fleisch mit Fett, Kochsalz und ggf. anderen technologisch notwendigen Salzen meist unter Zusatz von Trinkwasser ganz oder teilweise aufgeschlossen wurde und deren Muskeleiweiss bei der Hitzebehandlung mehr oder weni-ger zusammenh&#228;ngend koaguliert ist, so dass die Erzeugnisse bei etwaigem erneuten Erhitzen schnittfest bleiben. Die Menge des verwendeten Trinkwassers ist bei den einzelnen Wurstsorten unterschiedlich. Bezogen auf Fleisch und Fett wird anstelle von Trinkwasser teilweise bis zu 10 % Blutplasma oder Blutserum zugesetzt; der Ersatz von Trinkwasser durch 5 % Milch ist auf zum</p><p>[0019]    Braten bestimmte unger&#228;ucherte W&#252;rste, deren Br&#228;t fein zerkleinert ist, beschr&#228;nkt.</p><p>[0020]    Bekannte Br&#252;hw&#252;rste enthalten im Mittel etwa 50 % Fleisch, 25 % Fett und 25 % Wasser. Zur Herstellung werden Fleisch und Speck zuerst mit dem Fleischwolf zerkleinert und bei den meisten Sorten anschliessend zu dem sog. Br&#228;t gekuttert. Ein Kutter besteht aus einem sich drehenden Gef&#228;ss (Sch&#252;ssel), in dem mehrere Messer mit sehr hoher Geschwindigkeit rotieren. Dabei werden die Zutaten so weit zerkleinert, dass ein Brei entsteht, bei rohem Fleisch Br&#228;t genannt. Im Kutter werden die Proteine durch 1 ,5 bis 2 % Kochsalz teilweise gel&#246;st und gequollen, gleichzeitig wird ein konservierender Effekt erzielt. Neben Gew&#252;rzen werden meist noch Nitritp&#246;kelsalz und Kutterhilfsmittel zugegeben. Nach dem Kuttern folgt das Abf&#252;llen des Br&#228;ts in D&#228;rme, gegebenenfalls das R&#228;uchern, und der Namensgebende Schritt - das Br&#252;hen. Das Br&#228;t erf&#228;hrt dabei eine Kerntemperatur, bei der die Proteine der Muskelfasern unter Gelbildung gerinnen.</p><p>[0021]    Die Konsistenz einer Br&#252;hwurst ist abh&#228;ngig vom Wasserbindungsverm&#246;gen, daher ist dieses neben der Fettemulgierung und -Stabilisierung und Strukturbildung (Gelbildung) ein entscheidender Faktor bei der Br&#252;hwurst-Herstellung. Durch Zugabe von Fett in den Kutter entsteht bei der Br&#252;hwurstherstellung eine Emulsion. An der Phasengrenze lagern sich die hydrophoben Proteinsequenzen an und tragen zu einer Ausrichtung der Proteine und zu einer teilweisen Fraktionierung der Proteine bei. In der das Fett umgebenden ProteinWassermischung reichern sich hydrophile Gruppen, gut wasserl&#246;sliche und gut vernetzbare Proteine an, die im nachfolgenden Br&#252;hprozess eine gute</p><p>[0022]    Gelbildung und hohe Wasserbindung erm&#246;glichen. Wenn beim Kuttern nur wenig Fett zur Verf&#252;gung steht, kann dieser Fraktionierungsvorgang nicht ablaufen. Infolge dessen wird die Gelbildung und Wasserbindung in der Protein-Wasser-Mischung reduziert. Der Fettgehalt in bekannten Br&#252;hw&#252;rsten liegt je nach Anwendung und Rezeptur zwischen 15 und 30 Gew% im fertigen Produkt. Mit diesem Fettgehalt kann eine feste und geschmeidige Textur und ein ansprechender Geschmack in der fertigen Wurst erzielt werden.</p><p>[0023]    Demgegen&#252;ber fettreduzierte Br&#252;hwurstwaren gibt es am Markt bereits in vielen Variationen (Fettgehalt 5% bis 19%). Diese enthalten meist Gefl&#252;gelfleisch oder mehr oder weniger fettes Fleisch aus verschiedenen K&#246;rperteilen vom</p><p>[0024]    Rind oder vom Schwein. Durch den geringen Fettgehalt wirken die am Markt bekannten fettarmen Produkte meist trocken, br&#246;ckelig und haben keinen frischen, fleischigen Geschmack. Die sensorischen Nachteile des Fettmangels werden deshalb in vielen Wurstsorten durch die Zugabe von Pflanzen&#246;len oder &#246;lbasierten Fettersatzstoffen kompensiert. Jedoch gelang es bislang nicht, eine fettarme Br&#252;hwurst mit ansprechenden sensorischen Eigenschaften herzustellen.</p><p>[0025]    Dar&#252;ber hinaus haben aufgrund der Vielzahl der &#252;blicherweise eingebrachten tierischen Fraktionen (Muskelfleisch, Schwarten, Fett, Bindegewebe, Teile von Innereien, Lymphknoten, Nerven, Gef&#228;ssen und Schweinespeicheldr&#252;sen z.T. auch Separatorenfleisch aus Tierk&#246;rperverwertungsbetrieben) Wurstwaren beim Verbraucher oft einen negativen Ruf.</p><p>[0026]    Aufgabe</p><p>[0027]    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren sowie Wurstwaren der eingangs erw&#228;hnten Art derart weiter zu entwickeln, dass die aus dem Verfahren entstandenen Wurstwaren einen sehr geringen Fettgehalt aufweisen, wobei gleichzeitig ein saftiges und geschmeidiges Mundgef&#252;hl und ein frischer und fleischiger Geschmack erreicht werden soll. Andererseits sollen die Wurstwaren eine hohe Akzeptanz beim Verbraueher geniessen. Erfindungsgem&#228;ss wird diese Aufgabe durch die Merkmale von Anspruch 1 und Anspruch 29 gel&#246;st.</p><p>[0028]    Vorteile der Erfindung</p><p>[0029]    Vor dem Hintergrund der Fitnesswelle in den reicheren L&#228;ndern gewinnen fettreduzierte Produkte immer mehr an Bedeutung. Fettreduzierte Wurstwaren gibt es bereits in vielen Variationen am Markt. Diese enthalten meist mehr oder weniger fettes Fleisch aus verschiedenen K&#246;rperteilen vom Rind, vom Schwein oder von Gefl&#252;gel. Der Verbraucher ist somit bei den bekannten mageren Wurstsorten nicht in der Lage, die Herkunft der tierischen Zutaten nachzuvollziehen. Die Verwendung von definierten K&#246;rperteilen eines Tieres zur Wurstproduktion als einzige Zutat tierischen Ursprungs ist bisher nicht bekannt.</p><p>[0030]    Indem gem&#228;ss des erfindungsgem&#228;ssen Verfahrens zur Wurstherstellung nur reines Muskelfleisch aus der Schulter und/oder dem Schlegel (Schinken) vom Schwein und bei der Herstellung von Leberwurst lediglich zus&#228;tzlich Schweineleber als alleinige tierische Zutaten und ansonsten kein anderes Fleisch und keine weiteren tierischen Zutaten wie Schwarten, Speck, Innereien, Separatorenfleisch oder andere tierische K&#246;rperteile oder Milchbzw. Eiproteine oder auch keine pflanzlichen Fette oder &#214;le oder &#246;lbasierte Fettersatzstoffe verwendet werden, ergibt sich zum einen eine sehr fettarme Wurst. Der Fettgehalt des Muskelfleischs betr&#228;gt vorzugsweise weniger als 5 Gew.-%, insbesondere weniger als 3,5 Gew.-% bezogen auf die Gesamtmasse des Muskelfleischs. Dies kann, falls n&#246;tig, durch wenigstens teilweises Entfernen des Fettrandes vom Schlegel und/oder von der Schulter erzielt werden.</p><p>[0031]    Zum andern gew&#228;hrleisten Wurstwaren, die nur aus einer einzigen Fraktion vom Schwein bestehen, neben ihrer f&#252;r die Muskelpartien spezifischen technologischen Eigenschaften, dem Verbraucher den gr&#246;sstm&#246;glichen Verbraucherschutz im Hinblick auf die Reinheit des Produkts. Schinkenoder Schulterfleisch vom Schwein geniesst bei Verbrauchern gerade im Hinblick auf die am Markt erh&#228;ltlichen Schinkenspezialit&#228;ten hoher Qualit&#228;t ein positives Ansehen als hochwertiges Lebensmittel. Schinkenfleisch aus dem Schlegel oder der</p><p>[0032]    Schulter ist nach Abtrennen des Fettrandes sehr fettarm (2 % bis 5 % Fett, gemessen nach Soxhlet-Verfahren), proteinreich und wird vom Verbraucher deshalb als gesundes Lebensmittel gesch&#228;tzt.</p><p>[0033]    Besonders fettreduzierte Wurstsorten k&#246;nnen erhalten werden, wenn das verwendete Muskelfleisch aus dem Schlegel stammt (Nuss, Oberoder Unterschale). Besondere Vorteile bietet die ausschliessliche Verwendung von Fleisch aus der Nuss, welches vor der Herstellung der Wurst von &#228;usseren Fettr&#228;ndern befreit wurde.</p><p>[0034]    Als weitere Zutaten k&#246;nnen der Wurst Gew&#252;rze, Gem&#252;se und andere pflanzliche Zutaten oder auch Zusatzstoffe zugegeben werden, die aus anderen Lebensmitteln bekannt sind. Wesentlich dabei ist jedoch, dass keine pflanzlichen</p><p>[0035]    Fette und &#214;le oder &#246;lbasierte Fettersatzbestandteile wie etwa Olestra oder Salatrim zugegeben werden.</p><p>[0036]    Mit dem erfindungsgem&#228;ssen Verfahren hergestellte Wurstwaren weisen infolgedessen einen Fettgehalt von weniger als 5 Gew.-%, insbesondere von weniger als 3,5 Gew.-% bezogen auf die Gesamtmasse der Wurst auf.</p><p>[0037]    Zur Erzielung besonders ansprechender sensorischer Eigenschaften werden f&#252;r die rein schweinefleischbasierten Wurstwaren gem&#228;ss der Erfindung weitere Verfahrenschritte bevorzugt durchgef&#252;hrt, welche in der nachfolgenden Beschreibung von Ausf&#252;hrungsbeispielen detailliert wiedergegeben sind.</p><p>[0038]    Beschreibung von Ausf&#252;hrungsbeispielen</p><p>[0039]    Br&#252;hwurst</p><p>[0040]    Zur Herstellung einer Br&#252;hwurst gem&#228;ss der Erfindung wird nur mageres Muskelfleisch, vorzugsweise aus der Schulter und/oder dem Schlegel, besonders bevorzugt aus der Nuss vom Schwein verarbeitet. Unter magerem Muskelfleisch soll Fleisch mit einem Fettgehalt von vorzugsweise weniger als 5 Gew.-</p><p>[0041]    %, insbesondere weniger als 3,5 Gew.-% bezogen auf die Gesamtmasse des Muskelfleischs verstanden werden.</p><p>[0042]    Beim Kuttern muss die Br&#228;tmasse stets gut gek&#252;hlt sein, damit das Muskelprotein nicht vorzeitig durch Hitzesch&#228;digung die Funktionalit&#228;t verliert. Dazu dient eine Zugabe von Eis oder Eiswasser. In der Literatur sind auch Verfah-ren bekannt, bei denen zur weiteren K&#252;hlung fl&#252;ssiger Stickstoff oder Trockeneis zugegeben werden. Derartig hochpreisige Hilfsstoffe machen den Herstellungsprozess aber unwirtschaftlich.</p><p>[0043]    W&#228;hrend des Kuttervorgangs wird durch die Zugabe von Eis eine Energiemenge von gr&#246;sser 120 kJ/kg Br&#228;t, vorteilhaft gr&#246;sser 150 kJ/kg, besonders vorteilhaft gr&#246;sser 250 kJ/kg Br&#228;t bis zum Erreichen einer Br&#228;t-Temperatur von 0&lt;0&gt;C in das Br&#228;t eingebracht. Dabei wird Eis vorzugsweise auf Werte kleiner -10 &lt;0&gt;C (vorteilhaft kleiner -20 &lt;0&gt;C, bes. vorteilhaft kleiner -40 &lt;0&gt;C) heruntergek&#252;hlt, um einen weitgehenden Proteinaufschluss bei sehr geringen Temperaturen zu erreichen. Besonders vorteilhaft erfolgt der Aufschluss, wenn die gesamte Eismenge direkt am Anfang des Kuttervorgangs zugesetzt wird.</p><p>[0044]    Die ben&#246;tigte K&#228;ltemenge kann entweder durch ein sehr weit gek&#252;hltes Eis in geringerer Menge erreicht werden oder durch Zugabe von mehr Eis bei weniger tiefen Temperaturen. Von besonderem Vorteil ist die Gabe von mindestens 30 Gew.-%, besonders vorteilhaft gr&#246;sser 35 Gew.-% Eis bezogen auf die</p><p>[0045]    Gesamtbr&#228;tmasse, da ein hoher gebundener Wassergehalt zu einem saftigen und weichen Mundgef&#252;hl der fertigen Wurst beitr&#228;gt.</p><p>[0046]    Von besonderem Vorteil ist die Gabe von Eis mit sehr niedrigen Temperaturen, so dass durch den stattfindenden Temperaturausgleich mindestens 20 Gew.-%, besonders vorteilhaft mind. 50 Gew.-% des im Fleisch befindlichen</p><p>[0047]    Wassers gefriert. Dadurch entsteht eine zweite Eisphase. Beide Eisphasen erm&#246;glichen in Kombination mit den Scherkr&#228;ften des Kuttermessers einen besonders hohen Energieeintrag pro Zeiteinheit in das Br&#228;t, was den Proteinaufschluss wesentlich verbessert.</p><p>[0048]    &#220;berraschenderweise bindet bei derartigen Verfahrensbedingungen Muskelprotein aus dem Schlegel um mehr als 12% und aus der Schulter um mehr als 8% mehr Wasser in die Wurst als Gel ein, als dies z.B. mit Proteinen aus anderen mageren Muskelgruppen wie Filet oder Kotelett erreicht wird. Somit stellt eine ausreichende K&#228;ltezufuhr bei Verwendung von magerem Schlegel-oder Schulterfleisch eine ideale Kombination f&#252;r die Herstellung von sensorisch ansprechenden fettarmen Wurstwaren mit hohem Wassergehalt dar.</p><p>[0049]    Die Nutzung von Fleisch aus dem Schlegel oder der Schulter bietet weitere Vorteile. Wenn es aus sensorischen Gr&#252;nden erw&#252;nscht ist, kann der Fettgehalt der Wurst durch wenigstens teilweises Belassen eines Fettrandes der</p><p>[0050]    Muskeln aus Schlegel oder Schulter zur Einstellung des Fettgehaltes genutzt werden. Es zeigt sich, dass sich das am Schlegel befindliche Fett besonders gut mit Schlegelmuskelprotein zu einer Emulsion verarbeiten l&#228;sst.</p><p>[0051]    Durch das erfindungsgem&#228;sse Verfahren steht f&#252;r eine lange Zeitspanne eine Br&#228;t-Temperatur kleiner 0&lt;0&gt;C zum Aufschluss und zur Freilegung von ausgepr&#228;gt techno-funktionellen Proteinsequenzen zur Verf&#252;gung. Die niedrige Temperaturf&#252;hrung f&#252;r einen langen Zeitraum erm&#246;glicht es, das hochwertige Protein am Gefrierpunkt des Fleisches aus der Muskelmatrix zu l&#246;sen, dabei weitgehend aufzuschliessen und somit eine hervorragende Wasserbindung und Gelbildung der Proteine zu erzielen. Zur besseren Konsistenz und zur weiteren Verbesserung der Gelbildung wird die Temperatur am Ende des Kuttervorgangs auf Werte bis maximal 10 &lt;0&gt;C, vorteilhaft bis maximal 8 &lt;0&gt;C angehoben.</p><p>[0052]    Es kann zur Verbesserung der Gelbildung aber in Einzelf&#228;llen auch von Vorteil sein, bis zur Erreichung der Br&#252;htemperatur (gr&#246;sser 60&lt;0&gt;C) eine Zeitspanne von mehr als 3 Stunden, besser mehr als 5 Stunden verstreichen zu lassen.</p><p>[0053]    Es zeigt sich, dass durch eine lange Zwischenlagerung vor dem Br&#252;hen der</p><p>[0054]    Wasseraustritt w&#228;hrend des Br&#252;hvorgangs minimiert wird. Diese vorteilhaften</p><p>[0055]    Effekte bei der Zwischenlagerung k&#246;nnen durch ein Anheben der Br&#228;ttemperatur auf Werte gr&#246;sser 20 &lt;0&gt;C, besser gr&#246;sser 35 [deg.]C noch verbessert werden.</p><p>[0056]    Im Ergebnis kann eine deutlich festere Struktur bei gleichem Wassergehalt erzielt werden.</p><p>[0057]    Durch dieses Verfahren wird es erm&#246;glicht, im Br&#228;t einen Fremdwasseranteil von bis zu 45 Gew.-% zu erreichen, ohne dass im Anschluss an den Br&#252;hvorgang Wasser aus der Wurst austritt. Der Vorteil der Verwendung von Eis als K&#228;ltequelle liegt in den vergleichsweise niedrigen Kosten im Vergleich zum Einsatz von fl&#252;ssigem Stickstoff oder Trockeneis.</p><p>[0058]    Somit wird ein sensorisch sehr ansprechendes Wurstprodukt erhalten, obwohl der Fettgehalt in der fertigen Wurst bis auf Werte kleiner 2,5 Gew.-% reduziert wird. Das Produkt unterscheidet sich hinsichtlich Sensorik stark von herk&#246;mmlichen fettreduzierten Wurstwaren und ist hinsichtlich des Mundgef&#252;hls kaum von st&#228;rker fetthaltigen Wurstwaren des Stands der Technik zu unterscheiden.</p><p>[0059]    Es kann in Einzelf&#228;llen auch von Vorteil sein, das Fleisch vor der Zugabe in den Kutter einzufrieren um weitere K&#228;lte f&#252;r den Kutterprozess zur Verf&#252;gung zu stellen. Dabei geht zwar die Muskelstruktur teilweise verloren, jedoch kann die Aufschlusszeit weiter verl&#228;ngert und die Br&#228;tkonsistenz weiter homogenisiert werden.</p><p>[0060]    Eine besonders fettarme Br&#252;hwurst wird erhalten, wenn der Wasseranteil durch Zugabe von Hydrokolloiden weiter gesteigert wird. Als Hydrokolloide k&#246;nnen alle verdickend wirkenden Stoffe eingesetzt werden, die im LMBG zugelassen sind. Durch die Gabe von Hydrokolloiden auf Kohlehydratbasis (z.B. Xanthan, Johannisbrotkernmehl) wird die Br&#228;tviskosit&#228;t derart erh&#246;ht, dass es gelingt, bis zu 50 Gew.-% an Fremdwasser in die Wurst einzubringen.</p><p>[0061]    Die Zugabe von mehr Fremdwasser erm&#246;glicht die Gabe von mehr Eis in den Prozess, so dass das Br&#228;t besonders lange gekuttert werden kann und das Muskelprotein besonders weit aufgeschlossen wird. Es kann vorteilhaft sein, die Hydrokolloide in Wasser zu l&#246;sen, die L&#246;sung einzufrieren und zusammen mit dem Eis in den Kutter zugeben. So kann die Kutterzeit (und damit die Aufschlusszeit der strukturgebenden Proteinfraktionen) maximiert werden.</p><p>[0062]    In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung wird dem Br&#228;t Pflanzenprotein zugegeben, um die Gelfestigkeit der Wurst weiter zu steigern. Besonders vorteilhaft ist die Gabe von bis zu 3 Gew.-% an Leguminosenprotein (z.B. aus Erbse, Soja, Lupine, Ackerbohne). Es ist auch der Einsatz anderer Pflanzenproteine m&#246;glich. Der Zusatz der pflanzlichen Proteine erfolgt besonders vorteilhaft in Form einer tiefgefrorenen Proteinl&#246;sung. Somit liegt bereits gut gel&#246;stes Protein f&#252;r die Verarbeitung vor. Gleichzeitig wird in Form der gefrorenen Proteinl&#246;sung zus&#228;tzliche K&#228;lte in das System eingetragen.</p><p>[0063]    Es ist von Vorteil, das Fleisch vor dem Kuttervorgang zu Wolfen und auf werte kleiner O&lt;0&gt;C anzufrieren, wobei mehr als 10%, des sich im Fleisch befindlichen gefrierbaren Wassers anzufrieren ist. Ebenso ist es von Vorteil, wenn der Kutter vor und/oder w&#228;hrend der Br&#228;therstellung auf Werte kleiner 5&lt;0&gt;C, besser kleiner 1&lt;0&gt;C, gek&#252;hlt wird.</p><p>[0064]    Eine besonders einfache und wirtschaftliche Prozessf&#252;hrung wird erreicht, wenn die verwendeten Muskelgruppen von dem Kuttern nicht durch Wolfen zerkleinert werden. Die hohe Gabe an Eis schliesst auch Fleischst&#252;cke mit Durchmessern von gr&#246;sser 5 cm schnell auf.</p><p>[0065]    Bei der Herstellung des Wurstbr&#228;ts sind die Geometrie sowie Geschwindigkeiten von Kuttermesser von entscheidender Bedeutung. Dabei ist die Scherrate der entscheidende Parameter, der sich aus der Umlaufgeschwindigkeit des Kuttermessers und der Spaltweite zwischen Messer und Kuttersch&#252;ssel ergibt. Oberhalb von Scherraten 25.000 1/s, verbessern sich die Br&#228;teigenschatten durch verbesserten Proteinaufschluss. Oberhalb von 60.000 1/s verschlechtern sich die Br&#228;teigenschaften jedoch durch vermehrte Proteinsch&#228;digung aufgrund von partiellen Temperaturspitzen wieder. Es ergibt sich somit ein Optimum der Scherrate f&#252;r den Proteinaufschluss zwischen 50.000 und 60.000 1/s. Der Einsatz von speziellen, f&#252;r den Eiweissaufschluss abgestumpften Kuttermessern erm&#246;glicht einen besonders gleichm&#228;ssigen Aufschluss.</p><p>[0066]    Die angegebenen Scherraten k&#246;nnen sowohl durch Kutter, als auch in anderen grosstechnischen Fleischaufschlussmaschinen, zum Beispiel Kolloidm&#252;hlen eingestellt werden. Mit dem oben beschriebenen Verfahren wird eine Grundbr&#228;tmasse geschaffen, aus der durch weitere Verarbeitung verschiedene Wurstwaren wie Schinkenwurst, Aufschnitt mit verschiedenen Zutaten (Pistazien, Pilze, Kr&#228;uter, Gem&#252;se) G&#246;ttinger, Frankfurter, Bratwurst, Fleischk&#228;se oder auch Pasteten hervorgehen.</p><p>[0067]    Die Struktur der Br&#252;hwurst kann durch die Zugabe von Faserprodukten verfestigt werden. Hierzu eignen sich handels&#252;bliche Faserprodukte, zum Beispiel aus Weizen, Leguminosen oder Hafer.</p><p>[0068]    Gem&#228;ss einer besonderen Ausgestaltung des Verfahrens wird der Br&#252;hvorgang bei Aufheizund Abk&#252;hlraten kleiner 5K/min durchgef&#252;hrt.</p><p>[0069]    Bioaktive Wurstprodukte k&#246;nnen erhalten werden, wenn sekund&#228;re Pflanzeninhaltsstoffe wie Lignane, Pytosterole, Polyphenole oder Isoflavonoide zugesetzt werden.</p><p>[0070]    Kochwurst Aus Schlegelund Schulterfleisch vom Schwein k&#246;nnen auch Kochw&#252;rste mit sehr geringem Fettgehalt wie z.B. Leberw&#252;rste oder Leberpasteten hergestellt werden.</p><p>[0071]    Als Zutaten f&#252;r Kochw&#252;rste oder Kochstreichw&#252;rste, werden als einzige tierische Zutat reines, von einem Fettrand im wesentlichen befreites Muskelfleisch aus dem Schlegel oder der Schulter von Schweinen, vorteilhaft vom Schlegel, besonders vorteilhaft aus der Nuss und Schweineleber verwendet. Ausser dem im Muskelfleisch und in der Leber enthaltenen Fett wird kein weiteres Fett wie Speck oder &#214;l oder ein &#246;lbasierter Fettersatzbestandteil zugegeben.</p><p>[0072]    Der Fettanteil im Muskelfleisch betr&#228;gt maximal 5 Gew.-%, bevorzugt maximal 3,5 Gew.-% und in der Schweineleber maximal 6 Gew.-%. Besonders vorteilhaft erweist sich der Einsatz frischer Schweineleber die von Galleng&#228;ngen befreit ist. &#220;berraschenderweise zeigt sich, dass eine besonders cremige Kochwurst erreicht wird, wenn das Fleisch vor dem Kuttern nicht gekocht, sondern bei Temperaturen unter 85[deg.]C vorteilhaft unter 75[deg.]C gebr&#252;ht wird. Hierdurch werden die Proteine nur teilweise denaturiert und eine saftige Wurststruktur erhalten.</p><p>[0073]    Die bevorzugte Temperatur beim Kuttern des Kochwurstbr&#228;ts aus der frischen Leber und dem gebr&#252;hten Fleisch betr&#228;gt mehr als 40&lt;0&gt;C, besser mehr als 5O&lt;0&gt;C. Hierdurch wird die Leber besonders gut aufgeschlossen und eine feste und cremige Struktur erzielt.</p><p>[0074]    In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgem&#228;ssen Verfahrens werden zu Beginn des Kuttervorganges Fleisch und Leber trocken gekuttert, und erst kurz von Ende des Kuttervorganges werden die restlichen Zutaten und Wasser bzw. Br&#252;he aus dem Br&#252;hvorgang des Fleisches zugesetzt. Zum verbesserten Aufschluss werden vergleichbare Scherraten wie bei der Herstellung von Br&#252;hwurstbr&#228;t gew&#228;hlt. Diese Prozessf&#252;hrung erm&#246;glicht es, auf</p><p>[0075]    Emulgatoren als Zusatzstoffe zu verzichten.</p><p>[0076]    Die Cremigkeit in der Wurst kann verbessert werden, wenn ihr bei der Herstellung im Kutter bis zu 3 % Hydrokolloide auf Basis von Kohlehydraten zugesetzt werden. Besondere Vorteile ergeben sich beim Einsatz von Xanthan in Gew.-Anteilen von 0,5 bis 1% bezogen auf die Gesamtmasse.</p><p>[0077]    Die Cremigkeit in der Wurst kann auch verbessert werden, wenn ihr bei der Herstellung im Kutter bezogen auf die Gesamtwurstmasse bis zu 4 Gew.-% Pflanzenprotein zugegeben werden. Besonders positive Eigenschaften werden bei Verwendung von Leguminosenproteinen wie Lupinenproteinen oder &#214;lsaatenproteinen wie z.B. Sonnenblumenproteinen erhalten. Nach Zusatz von 3 %</p><p>[0078]    Lupinenprotein im Kutter werden Kochw&#252;rste, trotz des geringen Fettgehaltes von weniger als 3 % streichzart und sehr cremig. Dies gelingt besonders gut, wenn als Protein ein micellen-gef&#228;lltes Lupinenproteinisolat zum Einsatz kommt. Wenn zudem die Erhitzungstemperatur der in D&#228;rmen oder Gl&#228;sern abgef&#252;llten Kochwurst kleiner 75 &lt;0&gt;C gehalten wird, ist das Streichverhalten be-sonders gut, da keine vollst&#228;ndige Denaturierung der Pflanzenproteine erfolgt. Der Einsatz von feuchtem Pflanzenproteinen oder gefrorener, w&#228;ssriger Proteinl&#246;sung bringt besondere Vorteile, da die Proteinl&#246;slichkeit hier besonders hoch ist.</p><p>[0079]    Die Struktur der Kochwurst kann durch die Zugabe von Faserprodukten verfestigt werden. Hierzu eignen sich handels&#252;bliche Faserprodukte, zum Beispiel aus Weizen, Leguminosen oder Hafer.</p><p>[0080]    Eine cremige Struktur wird erhalten, wenn die Erhitzungstemperatur des abgef&#252;llten Br&#228;ts gerade unterhalb der Denaturierungstemperatur der Pflanzenproteine, aber &#252;berhalb der Denaturierungstemperatur von Leber, sowie &#252;berhalb der erforderlichen Pasteurisierungstemperatur liegt.</p><p>[0081]    Gem&#228;ss einer besonderen Ausgestaltung des Verfahrens zur Herstellung einer Leberwurst wird der Br&#252;hvorgang bei Aufheizund Abk&#252;hlraten kleiner 5K/min durchgef&#252;hrt.</p><p>[0082]    Bioaktive Wurstprodukte k&#246;nnen erhalten werden, wenn sekund&#228;re Pflanzeninhaltsstoffe wie Lignane, Pytosterole, Polyphenole oder Isoflavonoide zugesetzt werden.</p><p>[0083]    Rohwurst</p><p>[0084]    Aus Schlegelund Schulterfleisch vom Schwein k&#246;nnen auch Rohw&#252;rste mit sehr geringem Fettgehalt und besonders nativer Proteinstruktur hergestellt werden.</p><p>[0085]    Zur Herstellung von Rohw&#252;rsten wird als einzige tierische Zutat reines, von einem Fettrand im wesentlichen befreites Muskelfleisch. aus dem Schlegel oder der Schulter von Schweinen, vorteilhaft vom Schlegel verwendet und ausser dem im Muskelfleisch enthaltenen Fett kein weiteres Fett wie Speck oder &#214;l oder ein &#246;lbasierter Fettersatzbestandteil zugegeben. Der Fettanteil im Muskelfleisch betr&#228;gt maximal 5 Gew.-%, bevorzugt maximal 3,5 Gew.-%.</p><p>[0086]    Die Rohwurst aus derartig magerem Fleisch erh&#228;lt eine Struktur &#228;hnlich wie Schinken oder Lachsschinken, kann aber durch Untermischen verschiedens-ter Zutaten vom Geschmack und der Textur viel breiter variiert werden als Schinken.</p><p>[0087]    &#220;berraschenderweise zeigt sich, dass eine fettarme Rohwurst mit einer besonders festen, schinken&#228;hnlichen Textur erreicht wird, wenn in der Fleischmasse vor dem Kuttervorgang nicht oder nicht mehr als 50% des maximal gefrierbaren Wassers angefroren ist.</p><p>[0088]    Es zeigt sich weiterhin vorteilhaft, wenn das Fleisch zugegeben wird mit Temperaturen von weniger als 5&lt;0&gt;C, besonders vorteilhaft weniger als 1&lt;0&gt;C, jedoch nicht angefroren, d.h. nicht weniger als -2&lt;0&gt;C. In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgem&#228;ssen Verfahrens wird ein Teil der Fleischmasse, vorteilhaft 50 %, durch eine Scheibe mit Lochdurchmesser kleiner 4 mm gewolft. Der andere Teil wird durch eine Scheibe mit Lochdurchmesser gr&#246;sser 7 mm Scheibe geschroten.</p><p>[0089]    Der gewolfte Anteil der Fleischmasse wird im Kutter bis zu einer Temperatur gr&#246;sser 12[deg.]C, besser gr&#246;sser 14[deg.]C bis zur Bindigkeit gekuttert. Nach 90% der</p><p>[0090]    Kutterzeit, besser nach Abschluss der Kutterzeit des gewolften Anteils werden Starterkulturen, Gew&#252;rze, Salz und/oder Nitritp&#246;kelsalz sowie der geschrotene Anteil des Fleisches zugegeben und untergemischt.</p><p>[0091]    In einer weiteren Ausgestaltung werden Hydrokolloide auf der Basis von Kohlehydrate wie zum Beispiel Xanthan und/oder Faserprodukte wie zum Beispiel</p><p>[0092]    Weizenfaser oder Leguminosenfaser zugesetzt. Die Zugabe dieser Additive kann den Reifevorgang beschleunigen und die Wasserbindung regulieren. Weiterhin k&#246;nnen Pflanzenproteinprodukte zugesetzt werden. Weiterhin k&#246;nnen sekund&#228;re Pflanzeninhaltsstoffe wie zum Beispiel Lignane oder Phytosterole zugesetzt werden. Nicht zuletzt kann Gem&#252;se, wie zu Beispiel Peperoni oder Meerrettich zugegeben werden. Schliesslich kann die abgef&#252;llte Wurstmasse ger&#228;uchert werden.</p></description></ftxt:fulltext-document></ftxt:fulltext-documents></ops:world-patent-data>